Das Angebot
Der Piz Palü ist einer dieser Berge, bei denen nicht ein einzelner Abschnitt im Mittelpunkt steht, sondern das Gesamtbild: weite Gletscherflächen, elegante Grate, drei markante Gipfel und eine Landschaft, die schon beim Zustieg richtig groß wirkt.
Wir starten mit der Bergfahrt auf die Diavolezza. Von dort geht es zur Hütte, wo wir übernachten und den Blick direkt auf die Berninagruppe genießen können. Am nächsten Morgen starten wir früh in Richtung Gletscher. Über die weiten Flächen und den ausgesetzten Firn erreichen wir den Gipfelbereich des Piz Palü.
Je nach Verhältnissen und Variante bietet die Tour unterschiedliche Möglichkeiten: vom klassischen Gipfelanstieg bis zu einer Überschreitung mit mehreren Gipfelpunkten. Genau das macht den Piz Palü so attraktiv – er lässt sich an die aktuellen Bedingungen und an das Niveau der Seilschaft gut anpassen, ohne dabei seinen hochalpinen Charakter zu verlieren.
Nach der Tour geht es zurück zur Diavolezza und mit der Bahn bequem ins Tal. Dadurch bleibt die Tour kompakt und eignet sich ideal für zwei Tage, ohne dass man auf ein echtes hochalpines Erlebnis verzichten muss.
Der Piz Palü ist für mich eine ideale Tour für alle, die einen großen vergletscherten Alpenberg erleben wollen: technisch interessant, landschaftlich außergewöhnlich und mit genau der richtigen Mischung aus Anspruch und Genuss.




